Kraft-Ausdauer-Zirkel - milon 3

Der Krafttest

Vergleich der isokinetischen Kraftmessung der milon Q-Serie mit herkömmlichen, isometrischen Krafttests

Die wichtigste Frage beim Muskeltraining ist die Frage nach dem optimalen Trainingsgewicht. Nur, wenn das Trainingsgewicht die individuellen Leistungsreserven des Trainierenden aus dem Gleichgewicht bringt, kann ein maximaler Trainingsreiz erzeugt werden. Gelebte Praxis in Fitnessstudios ist aber oftmals die subjektive Einschätzung des Trainingsgewichtes durch den Trainer oder durch Einstellungen des Trainierenden selbst.

Um dem Grundgedanken eines effektiven Trainings gerecht zu werden, bedarf es allerdings einer weitaus genaueren Messmethode. Deshalb setzen die Geräte der milon Q-Serie auf einen isokinetischen und motivierenden Krafttest, der die Berechnung des Trainingsgewichtes anhand der individuell eingegebenen Stammdaten zu Trainingsmotiv und Erfahrungslevel festlegt. Der Trainingswiderstand passt sich damit den persönlichen Bedürfnissen seines jeweiligen Benutzers an. Anhand der über den Zirkel erhobenen Daten zur Trainingsausführung sowie der Anforderungen an die verschiedenen Trainingsmotive werden die Trainingswiderstände kontinuierlich angepasst. Nur dadurch wird ein optimaler Trainingsreiz in der weiteren Trainingsausführung gesetzt und so das Krafttraining erfolgreich gestaltet. Neben der optimalen Trainingssteuerung durch das passende Gewicht trägt die isokinetische Kraftmessung außerdem zur Sicherheit während des Trainings bei. Die Mitglieder haben durch ihre Trainer und Therapeuten die Möglichkeit, innerhalb ihrer konstitutionell- und trainingsabhängigen Leistungsgrenzen zu trainieren und so ihren Körper nicht zu überfordern – und damit zu schädigen.

Darüber hinaus hat die isokinetische Kraftmessung gegenüber der isometrischen (statischen) Kraftmessung den Vorteil, dass sie sehr physiologisch ist und Belastungsspitzen vermeidet. Bei der isometrischen Maximalkraftmethode kommt es zu enorm hohen Belastungen auf Sehnen, Bänder und Gelenkkapseln, was bleibende Strukturschäden provoziert und durch Pressatmung Kreislaufinstabilitäten verstärkt (Saltin, B.: Hemodynamic adaptations to exercise., 1985, Am. J. Cardiol., S. 55).