Die Elektromyografie – kurz EMG – ist eine neurologische Untersuchung, bei der die natürliche elektrische Aktivität eines Muskels gemessen wird

Vergleichende elektromyographische Messungen

Darstellung der verbesserten muskulären Aktivierung durch die milon Q-Serie im Vergleich zum milon Premium Kraft-Ausdauer-Zirkel anhand einer EMG-Messung:

Die Elektromyographie – kurz EMG – ist eine Messung, bei der anhand von Oberflächenelektroden die Aktivität der Muskulatur gemessen wird. Da der Zusammenhang zwischen Kraftleistung beim Training und den im EMG dargestellten Werten bereits in unzähligen Studien bestätigt wurde, dient dies als sehr zuverlässiges Verfahren, um die Effektivität von Muskelübungen zu vergleichen und darzustellen (Hollmann, W. und Th. Hettinger: Sportmedizin Arbeits- und Trainingsgrundlagen, 1990, Stuttgart, S. 199).

Hinter der Muskelaktivitätsmessung steht der Grundgedanke, dass die höchsten Muskelzuwachsraten während eines Trainings bis zur maximalen Muskelaktivierung (Muskelversagen) erzielt werden (Weineck, Jürgen: Sportbiologie, 2010, 10. Auflage, Bobingen, S. 355).

In unserem Vergleich wurde die muskuläre Aktivierung der Geräte Beinbeuger, Beinstrecker, Rumpfbeuger, Rudern, Brustpresse und Rumpfstrecker der milon Premium-Serie mit der revolutionierenden Q-Serie verglichen.

 

Vergleich zwischen der milon Q - Serie und der milon Premium Serie

Am dargestellten Beispiel des Beinbeuger-Gerätes wurden die Muskeln Beinbizeps und Halbsehnenmuskel als wichtigste Beinbeuger und Teile der ischiocruralen Muskulatur in ihrer Aktivität während des isokinetischen Trainings gemessen. Hierbei ist zweifellos ersichtlich, dass die Muskelaktivierung am neuen milon Q Trainingsgerät, beginnend ab dem ersten Zeitintervall, im Vergleich höher liegt als bei der Premium-Serie. Ausgedrückt wird dies in vorliegender Auswertung (vgl. Abbildung 1 und 3) durch den dauerhaft höheren Spannungsverlauf pro Zeiteinheit. Die ausgeklügelte Umsetzung des neuen isokinetischen Trainings durch variable exzentrische Belastungsstufen bewirkt bei der dargestellten Zeit unter Spannung von 40 Sekunden an dieser Stelle eine nachweisliche Spannungserhöhung des Muskels während der gesamten Belastungsphase beim Training. Um dieses objektive Messergebnis subjektiv zu untermauern, bestätigte unser sportwissenschaftlicher Proband die Belastung anhand der Borg-Skala mit extrem hart (19) bei milon Q und sehr hart bei milon Premium (17).

Dies bedeutet für unsere Trainierenden im milon Q-Zirkel in erster Linie:

  • Im Gegensatz zum positiv dynamischen Krafttraining wird beim isokinetischen Krafttraining während des gesamten Bewegungsvollzuges mit vollem Krafteinsatz gearbeitet. Somit wird die Muskulatur in allen Bewegungsabschnitten gleichmäßig gekräftigt. Dies bietet die Möglichkeit, schwache Muskelgruppen zu kräftigen und erweist sich insbesondere in der Rehabilitation als günstiges Werkzeug (Weineck, Jürgen: Sportbiologie, 2010,10. Auflage, Bobingen, S. 373).